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Folgende Newsletter sind bis heute erstellt worden:

Herbst-Anlässe 2019 06.10.2019
Bereits hat die Dauer der Dunkelheit die der Helligkeit überholt und der Herbst hat sich mit seinen kühleren Temperaturen angekündigt - eine Jahreszeit, die uns wiederholt im ewig wiederkehrenden Jahreszyklus an die kleinen und grossen Abschiede im Leben erinnert.
Wie drückt Max Frisch doch poetisch seine Begeisterung für die farbige Jahreszeit und deren Gleichnis fürs Leben in den 'Blättern aus dem Brotsack' aus:



Gerne möchten wir euch im heutigen Newsletter über unsere Herbst-Aktivitäten orientieren und euch einladen, unserem Programm aktiv beizuwohnen und es auch in eurem Freundeskreis weiter zu empfehlen.

Referate im Herbst
Unsere Herbst-Referate finden diesmal wie versprochen im Doppelpack zu den wichtigen Aufgaben rund ums Lebensende 'Sterbevorsorge und Sterbebegleitung' statt.

Wir starten am Montag, 14. Oktober 2019 um 19.30 Uhr im Pfarreizentrum St. Martin in Hochdorf (Haus B -Raum 29) mit Rita Schnyder - FiniVita (www.finivita.ch). Frau Schnyder, Trauerbegleiterin, Vorsorgeberaterin und Vereinsmitglied von Chronicus, widmet sich am ersten Abend der wichtigen Frage "Wie kann ich persönliche Werte und Gegebenheiten für den letzten Abschied festhalten?"

Eine Woche später am 21. Oktober 2019 wird am selben Ort und zur selben Zeit (nicht wie im Frühjahr angekündigt Annette Berger, sondern) Margret Füchsle bei uns zu Gast sein, möchte mit uns aus Ihrer Erfahrung heraus austauschen, was wir in Begegnungen mit Sterbenden für unser Leben lernen, ohne die Herausforderungen des Sterbeprozesses zu beschönigen. Frau Füchsle ist Dozentin für Palliative Care mit jahrelanger Erfahrung in der Begleitung Sterbender in Hospiz- und ambulanten Palliativeinrichtungen. Sie ist Practitionerin des Pantarei Approachs und der initiatischen Schwertarbeit, Clownin und Humorpractitionerin.

Die Herbst-Referate sprechen sowohl Menschen an, die sich vertieft mit dem eigenen Sterben und Tod auseinandersetzen wollen als auch Menschen, die sich auf die wertvolle Tätigkeit der Sterbebegleitung vorbereiten möchten.



Einladung zu Allerheiligen am 1. November 2019
Auch in diesem Jahr möchten wir wieder - ganz der Tradition von Chronicus folgend - an Allerheiligen am 1. November 2019 unseren Verstorbenen gedenken und uns an unsere eigenen Endlichkeit erinnern. Wie gewohnt bewegen wir uns durch die Natur von Hohenrain und kehren danach zum Austausch und zu einer gemütlichen 'Teilete' ein.
Bitte bringt deshalb etwas Kleines zum Knabbern (Fingerfood - wir essen ohne Besteck) mit. Für genügend Getränke (Wasser und Wein) wird der Chronicus-Vorstand sorgen.

Künstler und Chronicus-Mitglied Walter Theiler wird uns an seiner musischen Tätigkeit teilhaben lassen und begleitet uns spirituell und artistisch durch den Abend mit dem spannenden Titel: "Farbe ins Leben bringen."




Dafür treffen wir uns um 16.30 Uhr auf dem Parkplatz des Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung in Hohenrain an der Sennweidstrasse 35. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Deshalb Regenschutz und gutes Schuhwerk anziehen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Revision Friedhofreglement Hochdorf
Diesen Sommer durften wir von Chronicus aktiv an der Revision des neuen Friedhofreglements von Hochdorf mitdenken. Zwei Personen vom Vorstand wurden eingeladen, bei Gemeindepräsidentin und Friedhofsverwalterin Lea Bischof und Standesbeamtin Martina Brunner vorzusprechen, um unsere Ideen und Anliegen an das revidierte Reglement einzubringen. Das Friedhofreglement regelt alle Belange bezüglich Bestattung, Friedhof- und Grabanlagen.

Bei der Revision wurde der geänderte Umgang mit Bestattungen und dem Bestattungswesen im Zuge der gesellschaftlichen Entwicklung berücksichtigt. Offene Punkte oder Fragen aus der Praxis wurden besprochen und geregelt. Grundsätzlich finden wir den neuen Entwurf sehr gelungen und bestens an die veränderte kulturelle und spirituelle Lebenssituation heutiger Zeit angepasst. Was natürlich in Hochdorf immer noch fehlt sind Räume für zivilen Bestattungen, die neu im revidierten Friedhofsreglement erwähnt sind. Wir bleiben für euch am Ball…

Das revidierte Friedhofreglement wird an der Volksabstimmung vom 17. November 2019 den Hochdorfer Stimmberechtigten vorgelegt.
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Jahresprogramm 2019 10.05.2019
Am 13. April durften wir wie alle Jahre im Frühling an unserer dritten Generalversammlung unserer Mitglieder begrüssen und im persönlichen Austausch über eine lebendige Trauerkultur diskutieren und gemeinsam etwas Zeit verbringen.

Gerne möchten wir euch im heutigen Newsletter über unser Jahresprogramm informieren, damit ihr die Daten in eure Agenda übertragen und euren Freunden weiterleiten könnt. (Link GV-Protokoll 2019)

Referate im Herbst
Nach dem Grosserfolg im vergangenen Kalenderjahr mit Sam Hess laden wir euch auch in diesem Jahr zu unseren Herbst-Referaten - diesmal gleich im Tandem - zu den Themen Sterbevorsorge und Sterbebegleitung ein.

Los geht's am Montag, 14. Oktober 2019 um 19.30 Uhr im Pfarreizentrum St. Martin in Hochdorf mit Rita Schnyder - FiniVita (www.finivita.ch). Frau Schnyder, Vereinsmitglied von Chronicus, widmet sich am ersten Abend der wichtigen Frage "Wie kann ich persönliche Werte und Gegebenheiten für den letzten Abschied festhalten?"

Eine Woche später am 21. Oktober 2019 (selber Ort / selbe Zeit) wird Annette Berger, Bern, aus ihrem Buch "Jeder stirbt seinen eigenen Tod" berichten und vorlesen. Ihr Buch zeigt mit grosser Behutsamkeit und tiefem Einfühlungsvermögen, wie die letzten Tage und Stunden eines Menschen liebevoll gestaltet werden können.

Einladung zu Allerheiligen am 1. November 2019
Auch in diesem Jahr möchten wir wieder – ganz der Tradition von Chronicus folgend – an Allerheiligen unserer Verstorbenen gedenken und uns an unsere eigene Endlichkeit erinnern.
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Herbst-Anlässe 2018 08.10.2018
Diesen Herbst ist unser Chronicus-Kalender voll mit wunderbaren Angeboten, um einer lebendigen Trauer- und Abschiedskultur nachzuspüren...

Wie angekündigt werden wir dieses Jahr mit einem neuen Angebot starten: den Herbstreferaten. Wir beginnen damit am Mittwoch, 24. Oktober 2018, 19.30 Uhr im Pfarreizentrum St. Martin in Hochdorf mit dem Schweizer Autor und Medium Sam Hess (www.waldmystik.ch). Titel des Abends: "Niemand stirbt für alle Zeit".

Zum Inhalt: Dem Thema "Tod" kann niemand ausweichen. Viele Menschen glauben, dass mit dem körperlichen Tod unser Leben abgeschlossen sei. Sie glauben, nach dem Tod gebe es nichts mehr. Etliche verdrängen das Thema einfach, andere fürchten sich davor, doch nur wenige können sich wirklich vorstellen, dass es einfach ein "Weggehen" von dieser Erde sei. Wie ein unsichtbarer Faden verbindet etwas die vordergründig unterschiedlichen Lebens- und Themenbereiche unseres eigenen Seins.

Sam Hess zufolge gibt es eine universale Seele, von der alle unsere Seelen sich einst abgespaltet haben. Diese abgetrennten Seelenteile sehnen sich stets nach der verlorenen Einheit. Um diese wieder zu erreichen, suchen sie unbewusst nach ergänzenden Teilen. Mit dieser Verbindung geht auch eine Erweiterung des Bewusstseins einher.

Sam Hess wird den Versuch unternehmen, aufzuzeigen, dass uns eine andere Seite erwarte, dass es in einer neuen Ausrichtung und völliger, geistiger Freiheit weiter gehen werde "Eine richtige Einstellung dazu und sogar eine innere Freude, können uns von der Schwere befreien, die der physische Tod ausstrahlt", so der Referent.



Gerne machen wir euch auch auf zwei weitere Termine aufmerksam, die es nicht zu verpassen gilt…

An Allerheiligen am 1. November 2018 möchten wir wie jedes Jahr unserer Verstorbenen gedenken und uns an unsere eigene Endlichkeit erinnern. Unser besinnlicher Marsch in die Nacht im Gebiet Betlehem/Sennweid und die anschliessende 'Teilete' im Schützenhaus bieten dazu den richtigen Rahmen. Treffpunkt: 16.30 Uhr, Parkplatz Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung, 6276 Hohenrain. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Wir erlauben uns, euch in der Woche vorher nochmals per Mail an unser Allerheiligen-Treffen zu erinnern. Gerne sind dazu - wie zu alle unseren Anlässen - alle interessierten Personen eingeladen, also nicht nur Vereinsmitglieder von  Chronicus.

Am Samstag, 24. November 2018 befassen wir uns an unserem Workshop: "Mitten im Leben - zu Ende denken" gemeinsam, persönlich und glaubensneutral mit wichtigen Themen und Fragen rund ums Abschiednehmen und Trauern.
Maria Hess und Ivo Keller, beides Vorstandmitglieder unserer Vereines, gestalten einen abwechslungsreichen und interessanten Tag zum Thema Trauer am Lebensende und versuchen aufzuzeigen, dass Rituale eine heilende Kraft besitzen und jeder Mensch seinen eigenen, individuellen Trauerweg braucht, um trotz Verlusten ein gelingendes Leben führen zu können.

Der Workshop findet in Hochdorf statt und dauert von 09.30 bis 16 Uhr (mit gemeinsamem Suppenzmittag). Eine Anmeldung ist für die Planung zwingend notwendig (max. 12 Personen) und kann bis zum 16. November direkt im Internet unter Workshop erfolgen.

Flyer


Gerne begrüssen wir Sie/euch persönlich an unseren Anlässen und bedanken uns wie gewohnt auch fürs Weitersagen und Werbung machen für unser Vereinsziel: eine lebendige Abschieds- und Trauerkultur!

Wir freuen uns auf viele schöne Begegnungen!



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Vorstellung Vereins-Jahresprogramm 15.05.2018
Gerne möchten wir euch im heutigen Newsletter über unser Jahresprogramm informieren, damit ihr die Daten in eure Agenda übertragen und euren Freunden weiterleiten könnt.

Drei Abendspaziergänge

Auch in diesem Jahr möchten wir während den Sommermonaten unsere gemeinsamen Abendspaziergänge anbieten. Wir bewegen uns in der Natur, beobachten Veränderungen in den Jahreszeiten und kehren danach gemütlich zu einem Glas Wein, einem Plättli oder einem Dessert ein. Dabei können nicht nur Vereinsmitglieder sondern auch Freunde und alle Interessierten ins Gespräch kommen, sich kennen lernen, austauschen und gemeinsam über (wie sagt man so schön) 'Gott und die Welt' diskutieren.

Folgende Daten haben wir dafür vorgesehen:
Mittwoch, 30. Mai / Freitag, 20. Juli / Dienstag, 11. September 2018
Treffpunkt jeweils 19.00 Uhr, Bahnhof Baldegg (mit dem Zug, Hochdorf ab: 18.59 Uhr)

Wir spazieren gemeinsam am Uferweg entlang Richtung Gelfingen, wo wir im Restaurant Sternen einkehren. Danach fahren wir mit der S9 zurück nach Baldegg oder Hochdorf.

Eine Anmeldung für die Spaziergänge ist nicht notwendig. Die Treffen finden bei jeder Witterung statt. Wem der Weg zu weit oder das Wetter zu nass ist, der kommt einfach direkt um 20.00 Uhr ins Restaurant Sternen nach Gelfingen zum gemütlichen Beisammensein.

Referat im Herbst - Ein Abend mit Sam Hess

Wir freuen uns, in diesem Jahr ein neues Angebot in den Jahreskalender unseres Vereines Chronicus aufnehmen zu können. Gerne laden wir euch jeweils im Herbst zu einem interessanten Referat passend zu unserem Vereinszweck ein.

Starten wollen wir mit diesem Angebot am Mittwoch, 24. Oktober 2018, 19.30 Uhr im Pfarreizentrum St. Martin in Hochdorf mit dem Schweizer Autor und Medium Sam Hess (www.waldmystik.ch). Titel des Abends: "Niemand stirbt für alle Zeit". Mehr Infos sind zu finden in unserer 'Vereins-Agenda'.

Einladung zu Allerheiligen am 1. November 2018

Auch in diesem Jahr möchten wir wieder - ganz der Tradition von Chronicus folgend - an Allerheiligen unseren Verstorbenen gedenken und uns an unsere eigenen Endlichkeit erinnern. Starten wird dieses Treffen wieder gegen 16.00 Uhr mit einem besinnlichen Marsch durch die Natur und anschliessender 'Teilete'. Details zu diesem Anlass folgen im Herbst.

Workshop: "Mitten im Leben - zu Ende denken"

Vergangenen Herbst mussten wir unseren Workshop mangels Anmeldungen leider absagen. Diesen Herbst, genauer am Samstag,
24. November 2018
wollen wir uns (mit veränderter Organisation an nur einem Tag) gemeinsam, persönlich und glaubensneutral mit wichtigen Themen und Fragen rund ums Abschiednehmen und Trauern befassen.

Detaillierte Informationen, Flyer und elektronische Anmeldung sind in unserer Rubrik Workshop zu finden. Und: In diesem Herbst wird der Workshop auf jeden Fall durchgeführt werden - Versprochen!

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Vom Trauer-Kafi zum TrauerKreis Seetal 20.12.2017
Am 9. Januar dieses Jahres fand im Eventraum Bahnhof Baldegg das erste "Trauer-Kafi Seetal" statt. Seither folgten elf weitere Anlässe. Zum "Trauer-Kafi" im Dezember luden Maria Hess und ihr Team zu einem Weihnachtstreff, dem letzten Anlass dieses Jahres, ein. Ein warmer und heimeliger Kerzenschein schuf einen vertrauten Rahmen zum Gedankenaustausch und zum Anhören weihnächtlicher Texte. Feines Weihnachtsgebäck, Nüsse und Punsch sorgten für das leibliche Wohl.



Ivo Keller informierte, dass die Gemeinde Hochdorf den Eventraum im Bahnhof Baldegg ab 2018 nicht mehr weiter betreiben wird. Glücklicherweise wurde bereits ein sehr geeigneter Ersatz an der Kleinwangenstrasse 6 mitten in Hochdorf, im Yoga-Raum von Gallus Bühlmann gefunden. Am 8. Januar 2018 wird das erste Treffen im neuen Lokal stattfinden. Nicht nur der Ort ist neu, sondern auch der Name. Statt Trauer-Kafi Seetal heisst der Anlass Austausch-Treff mit kompetenter Begleitung jetzt "TrauerKreis Seetal". "Auch wenn die Treffen nicht mehr in einem Bahnhof stattfindet, soll der TrauerKreis den Besuchern ein Zwischenhalt, eine bewusste Auszeit - ein Innehalten im Alltag ermöglichen", so Ivo Keller. Wie bis anhin können sich Trauernde jeden zweiten Montag des Monats von 19 - 21 Uhr begegnen.



Maria Hess, eidgen. Dipl. psychosoziale Beraterin , leitet das Trauerkafi zusammen mit drei Frauen und dem Präsidenten des Vereins Chronicus. Nach einem Jahr fasst sie ihre Eindrücke so zusammen: "Dass das Angebot der Trauerbegleitung auf so gute Resonanz stösst freut mich sehr. Es zeigt, dass es ein Bedürfnis ist, im geschützten Rahmen sich mit dem Thema zu beschäftigen, sich auszutauschen. Ich möchte alle Trauernden ermutigen, den ersten Schritt zu tun und uns auch in den neuen Räumlichkeiten zu besuchen."




Flyer TrauerKreis Seetal     Hier klicken für die Druckversion Newsletter  -  Bericht Seetaler-Bote TrauerKreis 2018



Eindrückliche Begegnung an Allerheiligen 02.11.2017
Wie letztes Jahr trafen sich 25 Frauen und Männer des Vereins Chronicus am 1. November gegen den Abend in freier Natur, um sich Gedanken zu machen über die eigene Endlichkeit, um sich auszutauschen oder einfach die mystische Ruhe eines zu Ende gehenden herrlichen Herbsttages auf sich wirken zu lassen.

Der Präsident Ivo Keller begrüsste uns beim "Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung" in Hohenrain. Vor dort aus nahmen wir einen kurzen Spaziergang unter die Füsse ins Gebiet Betlehem-Sennweid. In drei Pausen liess uns Vereinsmitglied Franz Pfulg an seinen spirituellen Gedanken zu Allerheiligen und seiner Beziehung zur Religion teilhaben. Er ermunterte uns auch, Fragen zum Sinn des Lebens und unserer Endlichkeit Raum zu geben und zu formulieren.

Melanie Zumbühl-Felder (sh. Bild), seine Schwägerin, rundete seine Gedanken jeweils mit sanften Tönen auf der Querflöte ab, welche zusammen mit der untergehenden Sonne über der Erlosen, dem aufgehenden Mond gegenüber und der langsam sich ausbreitenden Dunkelheit der Nacht eine sphärisch eindrückliche Stimmung erzeugten. Die letzte Station der kurzen Wanderung markierte ein loderndes Feuer, welches die langsam aufsteigende Kälte verscheuchte.

Ein gesellschaftliches Zusammensein durfte auch nicht fehlen. So setzten wir uns anschliessend im Schützenhaus Hohenrain gemeinsam an den Tisch zu einer "Teilete". Alle hatten etwas Feines zum Knabbern mitgebracht. Das bot auch Gelegenheiten, sich im Gespräch besser kennenzulernen.

Nach einem in mehrfacher Hinsicht wunderschönen und nachhaltigen Anlass trennten sich unsere Wege wieder.



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Einladung Allerheiligen - neue Räume für das Trauer-Kafi Seetal 11.10.2017
Alle Jahre wieder – und daran wollen wir wegen den durchwegs positiven Rückmeldungen vom vergangenen Jahr festhalten – möchten wir uns an Allerheiligen, am hiesigen kulturel-len Totengedenken mit dem Thema "Abschiednehmen und Tod" auseinandersetzen. Auch an der erprobten Form, einem 'Spaziergang in die Dunkelheit' wollen wir nichts ändern.

Zu diesem Anlass laden wir euch alle – auch all eure Freunde und andere Interessierte in eurem Bekanntenkreis – herzlich ein.

In diesem Jahr wird uns Vereinsmitglied Franz Pfulg an seinen spirituellen Gedanken zum 1. November teilhaben lassen. Begleiten wird ihn mit wunderbarer Musik auf der Querflöte Melani Zumbühl-Felder. Im Anschluss an den wieder ca. einstündigen Rundweg durch die Natur wollen wir im Schützenhaus Hohenrain zusammensitzen und eine ‘Teilete‘ organisieren. Bitte bringt also etwas kleines zum Knabbern (Fingerfood - wir essen ohne Besteck) mit. Für genügend Getränke (Wassere und Wein) wird sich der Chronicus-Vorstand verantwortlich zeigen.

Teffpunkt: 16.00 Uhr, Parkplatz Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung Hohenrain, (Sennweidstrasse 35, 6276 Hohenrain).

(Der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Bei Regenfall werden wir den Weg abkürzen und unsere Besinnung und unsere Teilete im Schützenhaus abhalten! Deshalb Regenschutz und gutes Schuhwerk anziehen/mitnehmen...)

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und danken euch fürs Weitersagen!

Neuer Raum für das Trauer-Kafi Seetal gefunden

Leider wird unser von der Gemeinde Hochdorf angemieteter Raum für's Trauer-Kafi im Bahnhof Baldegg ab Ende Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen. Mitte Jahr haben wir uns auf die Suche nach zentral gelegenen und mit ÖV gut erschlossenen Räumlichkeiten gemacht und sind Mitten in Hochdorf fündig geworden. Unser Trauer-Kafi kann also weitergeführt werden und gibt Menschen im Seetal - dank eurer Unterstützung - die Möglichkeit zum Austausch! Mehr dazu im nächsten Newsletter…



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Sommernachts-Spaziergängen und Workshop 'Mitten in Leben - zu Ende denken' 30.07.2017
Bereits ist wieder viel Zeit seit unserer Generalversammlung im April vergangen und die ruhige Sommerzeit hat Einzug gehalten im Seetal. Trotzdem gelangen wir heute mit einem Newsletter mit den neusten Informationen an Sie.

An der GV ist der Wunsch ausgesprochen worden, dass sich die Chronicus-Mitglieder gerne mehr und öfter austauschen würden. Diesem Anliegen möchten wir gerne entsprechen und in der nächsten Zeit drei Sommernachts-Spaziergänge organisieren, wo sich Interessierte ungezwungen treffen und im Gespräch begegnen können.

Die drei Treffen finden während der Sommertage an verschiedenen Wochentag-Abenden statt. Wir bewegen uns in der Natur und kehren danach gemütlich zu einem Glass Wein, einem Plättli oder einem Dessert ein. Dabei können sich Vereinsmitglieder und Freunde näher kennen lernen und - wer weiss - neue Ideen für zukünftige Vereinsangebote entwickeln…

Folgende Daten und Abende haben wir im 2017 dafür vorgesehen:
  1. Freitag, 18. August 2017, 19.00 Uhr, Treffpunkt Bahnhof Baldegg Wir spazieren gemeinsam am Uferweg entlang Richtung Gelfingen, wo wir im Restaurant Sternen einkehren. Danach fahren wir mit der S9 zurück nach Baldegg oder Hochdorf
  2. Montag, 4, September 2017, 19.00 Uhr, Treffpunkt Parkplatz Luna-Park Wir spazieren gemeinsam via Moos, Schärrüti, Feldheim, Waldispühl Richtung Baldegg, wo wir in der Badi Einkehr halten. Danach fahren wir mit der S9 zurück nach Hochdorf
  3. Donnerstag, 28. September 2017, 19.00 Uhr, Treffpunkt Bahnhof Baldegg Wir spazieren gemeinsam am Uferweg entlang Richtung Gelfingen, wo wir im Restaurant Sternen einkehren. Danach fahren wir mit der S9 zurück nach Baldegg oder Hochdorf

Eine Anmeldung für die Spaziergänge ist nicht notwendig. Die Treffen finden bei jeder Witterung statt. Wem der Weg zu weit oder das Wetter zu nass ist, der kommt einfach direkt um 20.00 Uhr ins vorgesehene Restaurant zum gemütlichen Beisammensein.

Herzlich bedanken möchten wir uns auch bei denjenigen, welche den Jahresbeitrag 2017 von CH 30.- unkompliziert per E-Banking einbezahlt haben. Sollte Ihnen dies bis heute entgangen sein, bitten wir nochmals um Überweisung aufs Konto IBAN CH90 8118 7000 0069 3385 2.
Sollten Sie einen Einzahlungsschein benötigen, teilen Sie uns dies doch bitte per E-Mail mit. Wir versenden danach gerne die Rechnung mit Einzahlungsschein per Post.

Wiederum machen wir eine lebendige Abschieds- und Trauerkultur, für welche sich unser Verein Chronicus einsetzt, zum Thema in diesem Newsletter. Gerne laden wir alle Vereinsmitglieder ein, sich selbst an unserem Workshop mit dem Thema Abschied und Trauer zu befassen oder per Flyer (siehe Mailanhang) bei Freunden dafür Werbung zu machen. Maria Hess und Ivo Keller (beide vom Vorstand Verein Chronicus) freuen sich, möglichst viele Interessierte oder von Trauer Betroffene im Herbst begrüssen zu dürfen.





Mehr Infos und die Anmeldung zum Workshop finden Sie direkt hier.

Nun wünschen wir Ihnen weiterhin ein paar sonnige und ruhige Sonnentage und freuen uns über zahlreiche Begegnungen an unseren Sommernachts-Spaziergängen…

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«SRF DOK»-Film: "Trauern braucht Zeit - Das erste Jahr ohne Eveline" 04.04.2017
Gerne möchten wir euch heute aus aktuellem Anlass über ein grossartiges Filmprojekt zum Thema Trauer eines unserer Vereinsmitglieder orientieren.

Ursula Brunner, ausgezeichnet mit dem Innerschweizer Filmpreis 2017 für die Regie des Dokumentarfilmes "Alleinerziehende Väter", begleitet in ihrem neusten DOK Film-Projekt Patrick und seine Kinder Raphael und Leonie nach dem plötzlichen, unerwarteten Tod ihrer Frau und Mutter Eveline durch das erste schmerzhafte Jahr der Trauer.
Entstanden ist dabei der 50-minütige "SRF DOK"-Film "Trauern braucht Zeit - Das erste Jahr ohne Eveline", welcher am Donnerstag, 13. April um 20.05 auf SRF1 zu sehen ist.   (  zum Film)

Der Schock über den plötzlichen Verlust von Eveline ist gross. Die Anteilnahme ebenfalls - bis zur Beerdigung. Danach fühlt sich die Familie alleine gelassen und zunehmend unter Druck gesetzt, wieder "normal" zu funktionieren. Doch wie kehrt man zur Normalität zurück, wenn einem der Boden unter den Füssen weggezogen wurde? Nebst grosser Anteilnahme und Mitgefühl erlebt die Familie während diesem Jahr auch Unverständnis und den Druck von aussen, möglichst schnell wieder zu funktionieren.

Nach einem Todesfall erleben Angehörige emotionale Achterbahnfahrten. Wie lange darf dieser Ausnahmezustand dauern? Wie findet man die Balance zwischen Aushalten und Ablenken? Das erste Jahr sei das schlimmste, sagt man. Geburtstage, Weihnachten, Ferien: Dort zeigt sich die grosse Lücke, welche ein geliebter Mensch nach seinem Tod hinterlässt, ganz besonders. Der Film von Ursula Brunner zeigt aber auch, wie die Familie mit der Zeit wieder Halt findet. Schlussendlich ist es ja die Zeit, die heilt. Nach einem Jahr sagt Patrick: "Vor einem Jahr hätte ich mir nicht vorstellen können, dass wir mal soweit kommen. Freude und Spass mussten wir wieder finden, ohne Eveline. Aber ich denke, das haben wir wieder gefunden. Je länger je mehr. Es ist so, es wird einfacher. Obwohl es nie mehr so sein wird wie es war."

Ursula Brunner, aufgewachsen in Hochdorf und heute wohnhaft in Luzern, beschreibt das erlebte Jahr so: "Als ich die Familie das erste Mal besuche, sitzt der Schock über den Verlust der Frau und Mutter tief. Eveline starb von einer Sekunde auf die andere an einer schweren Hirnblutung. Es braucht einige Zeit, bis die Familie Vertrauen fasst und dem Filmprojekt zustimmt. Eveline sei ein Mensch gewesen, der gerne anderen geholfen habe, meinen Patrick und die Kinder. Wenn dieser Film anderen in ähnlicher Situation helfen könne, wäre es in ihrem Sinne. So lassen sie sich das erste schwere Jahr von mir und dem Kamerateam begleiten.

Die Dreharbeiten zu Beginn sind für alle nicht einfach. Meine Fragen zwingen die Familie, die für sie schmerzhafte Zeit nochmals zu durchleben. Auch für das Kamerateam sind das emotionale Achterbahnfahrten und es ergeben sich viele Gespräche über den Sinn des Lebens und des Sterbens. Monat für Monat besuchen wir die Familie und erleben mit, wie die Zeit tatsächlich heilt. Nach einem Jahr ist Patrick froh, hat er sich auf das Filmprojekt eingelassen. Unsere Gespräche vor und nach den Drehtagen hätten ihm gut getan, meint er."


Auch das Thema lebendige Trauerkultur, für welches sich unser Verein Chronicus stark macht und mit dem Trauer-Kafi Seetal einen aktiven Beitrag leistet, wird im DOK-Film aufgegriffen. Dazu nochmals Ursula Brunner:"In katholischen Gebieten, wo ich aufgewachsen bin, war es bis vor einiger Zeit Brauch, dass nach dem Tod eines nahestehenden Menschen, ein Jahr lang schwarze Kleidung oder ein Trauerflor getragen wurde. Trauerjahr, nannte man dies. Klar ersichtlich auch gegen aussen: Hier hat jemand einen nahen Angehörigen verloren und ist in einer Art "Ausnahmezustand". Bis zum ersten Todestag wurde dem Rechnung getragen.

Heutzutage muss alles viel schneller gehen. Ein ganzes Jahr lang trauern und ein wenig anders funktionieren als sonst, das liegt nicht mehr drin. Bis zur Beerdigung ist die Anteilnahme gross. Man fühlt sich umsorgt und aufgehoben. Danach gehen alle zurück in ihren Alltag und die Trauernden fühlen sich einsam. Dabei beginnt für die Hinterbliebenen erst jetzt der eigentliche Verarbeitungsprozess."

Ihr Film ist ein wichtiges Statement für die Trauer!

Darum auf keinen Fall verpassen: "Trauern braucht Zeit - Das erste Jahr ohne Eveline"
"DOK", Donnerstag, 13. April um 20.05 auf SRF1


Flyer


Hier klicken für die Druckversion

Hier finden Sie Infos zum Film auf der SRF DOK Webseite.

Hier finden Sie den DOK-Film als Stream



Bericht Seetaler Bote: Trauer-Kafi Seetal 05.01.2017
EIN ZWISCHENHALT FÜR TRAUERNDE

von Angela Hüppi

Am 9. Januar findet das erste Trauer-Kafi im Seetal statt. Dort sollen Trauernde die Möglichkeit haben, sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

Bereits bei der Gründung des Vereins Chronicus im Sommer war klar, dass die Organisation eines Trauercafés eines der ersten Projekte sein soll (der "Seetaler Bote" berichtete). Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, eine lebendige Trauerkultur im Seetal zu fördern. "Schon nach zwei Stunden war das Thema auf dem Parkett, dass es im Seetal bisher keine offene, niederschwellige Trauergruppe gibt", sagt Chronicus-Initiator Ivo Keller. Und so machten sich fünf ausgebildete Trauerbegleiterinnen und -begleiter unter der Leitung der psychosozialen Beraterin Maria Hess aus Hitzkirch daran, ein Konzept für das "Trauer-Kafi Seetal" auszuarbeiten. Ab dem 9. Januar wird das Trauer-Kafi nun jeden zweiten Montag im Monat im Eventraum Bahnhof Baldegg stattfinden. "Der Ort hat auch eine symbolische Kraft: Das Trauer-Kafi ist ein Zwischenhalt, ein Innehalten im Alltag", so Ivo Keller. Maria Hess leitet bereits im Kanton Aargau Trauergruppen und überlegt sich seit ihrem Umzug nach Hitzkirch vor drei Jahren, ein solches Angebot auch im Seetal zu schaffen. "Ich weiss, wie wichtig die Trauerarbeit in einer Gruppe ist, und wie gross auch das Bedürfnis danach ist", sagt sie. Ivo Keller bezeichnet die psychosoziale Beraterin als "Glücksfall" für den Verein. "Wir können von ihrer Erfahrung profitieren und müssen nicht bei Null anfangen."

Offen für alle

Das Trauer-Kafi soll offen sein für alle - auch der Verlust einer Beziehung, einer Arbeitsstelle oder der Gesundheit können betrauert werden. Eine Anmeldung oder eine regelmässige Teilnahme sind nicht notwendig - das Angebot soll so niederschwellig wie möglich sein. Während zwei Stunden sollen sich die Mitglieder untereinander austauschen können, und spüren, dass sie mit ihren Gefühlen nicht alleine sind. "Eigentlich ist Trauern etwas ganz Natürliches, was wir alle können - aber im Austausch kommt ganz viel Wissen zusammen, wie man mit unterschiedlichen Situationen umgehen kann", erklärt Ivo Keller. Maria Hess ergänzt: "Das Trauer-Kafi gibt den Rahmen vor - den Inhalt füllen die Anwesenden selbst, im Gespräch, im Austausch miteinander." Mit Gedichten, Fragen, Ideen oder Anregungen werden je zwei Trauerbegleiter die Treffen leiten und so den Einstieg in ein gutes Gespräch erleichtern.
Im Alltag sei oft kein Platz für die Trauer, die Trauernden müssen funktionieren und bekommen nicht selten zu hören, dass sie über ihren Verlust doch langsam hinweg sein sollten. Aber: "Wenn man seine Gefühle unterdrückt, holen sie einen irgendwann ein.". Dass Trauer von der Gesellschaft meist als Schwäche angesehen wird, und eine lange Trauerzeit pathologisiert wird, will der Verein Chronicus ändern. "Die Trauer kann nach einem Jahr plötzlich wieder so stark sein wie am Anfang. Besondere Anlässe wie der Geburtstag des geliebten Menschen, ein Jahrestag oder Weihnachten können starke Gefühle auslösen", so Maria Hess, "das ist ganz normal und auch wichtig in der Trauerarbeit."

Keine Therapie, sondern Begleitung

Maria Hess und Ivo Keller ist es wichtig zu betonen, dass es sich beim Trauer-Kafi nicht um eine Psychotherapie handelt, sondern um eine Begleitung bei der Trauerarbeit. Alle Begleiter haben eine Ausbildung in der Trauerarbeit: "Trauer ist ein sehr sensibles Thema, da braucht es besonderes Fingerspitzengefühl", sagt Maria Hess. Wichtig sei auch, dass das Trauer-Kafi konfessionell neutral sei und absolute Schweigepflicht herrsche - nichts von dem in der Gruppe Besprochenen soll nach aussen dringen.
Wie viele Personen sich beim ersten Trauer-Kafi einfinden werden, wissen die Organisatoren noch nicht. "Meiner Erfahrung nach kommen meistens um die sechs bis acht Leute, das kann aber stark variieren. Manchmal sind auch nur zwei Personen da", so Maria Hess. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die Trauerbegleiter flexibel sind und auf die Bedürfnisse der Gruppe eingehen können. "Mir war es wichtig, dass wir zu zweit sind - so können wir uns nachher über das Trauer-Kafi austauschen, es analysieren und auch selbst einen Abschluss finden, um in den Alltag zurückkehren zu können", so Hess. Die Termine für das Jahr 2017 sind bereits alle gesetzt - und bei genügender Nachfrage soll das Trauer-Kafi ein fester Bestandteil des Angebots des Verein Chronicus werden.

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Neu zu Neujahr: Trauer-Kafi Seetal 04.01.2017
Zum neuen Jahr senden wir euch in diesem Newsletter die allerliebsten Grüsse mit einem grossen DANKESCHÖN fürs aktive Mitmachen und/oder fürs ideelle Mittragen an unserer gemeinsamen und wichtigen Idee einer lebendigen Trauerkultur!

Drei Dinge sind es, die uns heute am Herzen liegen:

1. Informieren
Es ist soweit! Unser erstes Projekt aus dem Kreis von Chronicus-GründungsmitgliederInnen startet am nächsten Montag, 09.01.2017 zum ersten Mal. Im Eventraum Bahnhof Baldegg bietet das Team um Maria Hess Trauernden die Möglichkeit, sich gemeinsam Zeit zu nehmen, um der Trauer Raum zu geben. Das Team des Trauer-Kafi Seetal freut sich darauf, gemeinsam mit Betroffenen den vielen Gedanken und vielfältigen Empfindungen der Trauer nachzuspüren, diese Gefühle bewusst zu leben und sie so ins veränderte Leben integrieren zu können.

Das Trauer-Kafi ist offen für alle - auch der Verlust einer Beziehung, einer Arbeitsstelle oder der Gesundheit können betrauert werden. Das Trauer-Kafi will die Möglichkeit bieten, dass sich die Teilnehmenden untereinander austauschen können und spüren dürfen, dass sie mit ihren Gefühlen nicht alleine sind.

Weiter Informationen findet ihr wie immer auch auf unserer Webseite und in der ersten Ausgabe des Seetaler Boten von 2017.

2. Bitten
Die beste Idee ist nur wenig wert, wenn niemand von ihr weiss. Deshalb möchten wir euch heute bitten, das Trauer-Kafi Seetal in eurem Freundes- und Bekanntenkreis bekannt zu machen, damit möglichst viele Menschen von gelebter Trauer profitieren können. Im Anhang findet ihr deshalb unseren Flyer (der bereits an vielen Orten im Seetal aufliegt oder aushängt) mit der Bitte um Weiterleitung. Gedruckte Flyer können per Mail auch beim Vorstand bestellt werden.

3. Wünschen
Nun wünschen wir euch, geschätzte Vereinsmitglieder und Interessierte alles Gute fürs neue Jahr - Gesundheit, Freude, Frieden, Liebe, Sinn und Glück!

Glück bedeutet vielleicht auch, sich selber immer ähnlicher zu werden… Dieses Glück - diesen Auftrag fürs neue Jahr 2017 - wünschen wir euch von Herzen!

Wir bedanken uns bei euch allen, in welcher Art ihr auch immer mit uns auf dem Weg seid.

  Auftrag (von Tomas Tranströmer)

dort zu sein,
wo du bist

auch in der lächerlichen,
todernsten Stunde

du bist genau die Stelle,
wo die Schöpfung
an sich arbeitet
Newsletter als PDF  



Flyer Trauer-Kafi Seetal 01.01.2017
Unser Verein darf sein erstes Projekt vorstellen - das Trauer-Kafi Seetal.

Jeden zweiten Montag im Monat können sich Trauernde im Eventraum Bahnhof Baldegg von 18.45 - 20.45 Uhr treffen, um gemeinsam auszutauschen und sich im Gespräch gegenseitig zu stärken...







Flyer Trauer-Kafi Seetal    



Monatsgespräch im Seetaler Boten 03.12.2016
Unser Verein durfte sich im Monatsgespräch des Seetaler Boten vom November - in einem Interview mit dem Präsidenten Ivo Keller, welches Redaktorin Angela Hüppi Mitte Oktober durchgeführt und redigiert hatte - vorstellen und hat diese Gelegenheit gerne genützt...

Hier klicken für die Zusammenstellung

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Adventliche Menschen 26.11.2016
Es freut uns, euch noch im November von vielen "GOOD NEWS" berichten zu dürfen.

Zum einen hat unser Verein viel Zuwachs bekommen. Zu den 31 Gründungsmitgliedern sind im letzten halben Jahr über 20 neue Interessentinnen und Interessenten zu unserem Verein gestossen, um aktiv oder ideell an einer neuen, zeitgemässen und lebendigen Trauerkultur mitzudenken und mitzuarbeiten. Uns vom Vorstand liegt es aber sehr am Herzen, vor allem Qualität und nicht Quantität zu liefern. Nichtsdestotrotz dürft ihr aber gerne weiterhin Werbung machen für unseren Verein und unser Vereinsanliegen…

Zum anderen ist seit der Vereinsgründung auch projektmässig einiges gegangen. Im Hintergrund wurden viele Sitzungen abgehalten, Ideen entwickelt und Konzepte ausgearbeitet. Auch unserem Grundgedanken, dass Ideen und Anliegen von unseren Vereinsmitgliedern eingebracht und mitgetragen werden, konnten wir treu bleiben. Das freut uns sehr (und entlastet den ehrenamtlich arbeitenden Vorstand).

Mit grosser Freude darf ich euch heute unser erstes Projekt vorstellen, das aus der Mitte von Chronicus entstanden ist: das Trauer-Kafi Seetal. Trauernde sollen und dürfen sich die Zeit nehmen, ihre Trauer zu leben. Denn Trauer ist nicht das Problem, sondern die Lösung (Chris Paul). Dabei hilft oft der Austausch mit anderen betroffenen Menschen sehr.

Fünf Gründungsmitglieder, alles ausgebildete TrauerbegleiterInnen, haben sich im Sommer zusammengefunden, um diese Idee eines niederschwelligen Angebotes zum Austausch unter Trauernden wahr werden zu lassen. Sie haben es geschafft! Und das freut uns sehr!

Unter der Leitung von Maria Hess (Hitzkirch), eidg. dipl. psychsoziale Beraterin, welche bereits viel Erfahrung in der Begleitung von Trauernden und Trauergruppen mitbringt, ist die fünfköpfige Gruppe momentan daran, das Konzept im Detail auszuarbeiten, um im Januar 2017 mit der offenen Trauergruppe starten zu können. Das Trauer-Kafi Seetal wird jeden zweiten Montag im Monat, erstmal am 9. Januar 2017 im Eventraum Bahnhof Baldegg stattfinden. Weitere Informationen zum Trauer-Kafi erfahrt ihr Mitte Dezember per Mail, Flyer und (so hoffen wir) per Seetaler Boten.

Eine weitere Arbeitsgruppe ist momentan damit beschäftigt, die Friedhofsreglemente der Seetaler Gemeinden zu überprüfen, um bei den Gemeindebehörden eventuelle Verbesserungs-vorschläge einzureichen.

Weitere Ideen aus euren Reihen nimmt der Vorstand gerne und jederzeit entgegen.

Zum Schluss wünschen wir euch allen von Herzen einen lichterfüllten, frohen Advent.

Geniesst die festlichen Zeiten im Leben! Sie sind die Ankerpunkte im Lebenskreis, welche uns dankbar werden lassen - damit wir viele (oder jeden?) Moment unseres Lebens mit besonderer Qualität füllen oder ihn füllen lassen. Denn jeder Moment ist kostbar…

  Adventliche Menschen (von Pierre Stutz)

Adventliche Menschen
lassen sich ein auf die Sehnsucht
in sich selber ruhen zu können
damit eine Lebensqualität
sich entfalten kann.

Adventliche Menschen
lernen bei sich selber zu Hause zu sein
um trotz Verunsicherungen
einander beistehen zu können
in der Herberge der Hoffnung.

Adventliche Menschen
gehen vom Dunkel zum Licht
sie entdecken miteinander
wie die Kraft der Ewigkeit
hineinstrahlt in alle Lebensvollzüge.

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Loslassen - Spaziergang in die Nacht an Allerheilgen 10.11.2016
"Ich möchte mich ganz herzlich bedanken für den wunderschönen Abend. Für mich war es ein sehr schönes Erlebnis, diese Stimmung, diese Ruhe, am Schluss die feine Suppe am warmen Feuer, einfach einmalig. Hat meiner Seele sehr gut getan... "

Mit diesen Worten hat sich eine der 24 Personen von Chronicus, welche am 1. November der Einladung zu einem besinnlichen Abend im Lieliwald gefolgt war, bedankt.

An Allerheiligen werden wir intensiver als im gewöhnlichen Alltag mit dem Thema des Loslassens konfrontiert. "Loslassen" war dann auch das Thema für unser Vereinsmitglied Martin Bühlmann, mit welchem er uns an diesem wunderschönen Spätherbst-Abend auf der Lielihöhe empfing. Er erinnerte uns unter anderem an den Stefanstag 1999, als der Orkan Lothar mit zerstörerischer Wucht durch unsere Gegend brauste. Der Sturm hinterliess aber nicht nur Zerstörung und Chaos, sondern schuf auch Platz für Neues, für junge Pflanzen, welche die Narben von damals zugewachsen haben und nun neuen Lebensraum für viele Tierarten bietet. So finden wir in der Natur immer wieder Metaphern für Loslassen und Abschiednehmen auf der einen Seite, für Neubeginn und Wachstum auf der anderen. Ivo Keller, unser Präsident, streute lyrische Texte und Gedanken von Hermann Hesse ein, die im Innern anklangen.

Unser gemeinsamer Weg führte uns in der Abenddämmerung zum Ballmoos im Innern des Waldes, wo eine mystische Stimmung aufkam. Der Abend endete rund ums Lagerfeuer mit einer schmackhaften Kürbissuppe aus der Küche unseres Vorstandsmitglieds Edith Theiler.

  Stufen (von Hermann Hesse)

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden,
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!




Infos Gründungsversammlung Verein 'Chronicus' 14.06.2016
Ja, wir haben es geschafft… Unser Verein Chronicus wurde am 11. Juni 2016 gegründet! Wir freuen uns riesig, euch nun offiziell im neuen Verein willkommen heissen zu dürfen! (Schliesslich ist euer Internet-Mitgliederantrag erst jetzt mit der Neugründung rechtens ;-)

Vergangenen Samstag durften wir an der Gründungsversammlung - gemeinsam mit 31 Interessierten im Brauistübli in Hochdorf - sozusagen den ersten Nagel einschlagen, um uns nun auf den gemeinsamen Weg zu machen, einer neuen, lebendigen Trauerkultur nachzuspüren und über ein würdiges Abschiednehmen nachzudenken… Bereits sind einige Ideen eingegangen, welche der Vorstand nun aufnehmen und sammeln wird. Gerne werden wir euch bei Zeiten über die nächsten Schritte informieren und euch zu weiteren Treffen einladen.

Auch wenn (oder gerade weil) wir den Weg noch nicht genau kennen, freuen wir uns darüber, dass sich bis heute bereits über 40 Mitglieder vereint haben, die mit dem neu gewählten Vorstand Edith Theiler (Kasse), Bruno Bucher (Administration) und Ivo Keller (Präsidium) unser wichtiges Ziel anpacken wollen!

Alle Infos werden wir so schnell wie möglich auf unserem Internetauftritt publizieren. Die letztgültige Version unserer Statuten ist bereits aufgeschaltet…

Herzlichen Dank für euer Vertrauen und euer Mitdenken!

Hier der Bericht des Seetaler Boten zur Vereinsgründung   



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